17
Dez
2006

A Christmas Carol

Etwas vom schönsten ist die Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens. Noch schöner ist sie, wenn die wilden Kerle, bei der Erzählung dieser in einer Interpretation von mir und leicht gekürzt, mit riesigen Augen und offenen Mündern daliegen und zuhören.

16
Dez
2006

Der Clan

Morgen ist es wieder soweit. Der Clan versammelt sich zum alljährlichen, vorweihnachtlichen Treffen. Traditionell gibts Weisswürste und dazugehörige Köstlichkeiten. Von weit her kommen sie um sich nach langem einmal wiederzusehen, zu schwatzen und Neuigkeiten auszutauschen. Für mich persönlich, ein vorweihnachtliches Highlight, den die meisten sehe ich nur einmal jährlich, an diesem Tag nämlich. Das jüngste Mitglied dieser Runde wird in zwei Wochen geboren (wenn den der Termin auch eingehalten wird), das älteste ist über achtzig Jahre alt. Das ganze ist von aussen betrachtet nichts besonderes. Es werden weder edle Roben getragen noch speisen an einem exklusiven Ort. Aber der Ort spielt bei diesem Clan Treffen keine Rolle. Es könnte überall sein. Es ist gemütlich. Es strahlt Wärme aus und es zeigt den Menschen wo sie hingehören. Das da andere sind. Die einen mag man mehr, die andern weniger. Aber kommts drauf an, stehen sie alle hinter einem.

Die Patin dieser illustren Runde war stets meine Grossmutter. Sie verstarb ein halbes Jahr vor der Geburt des grossen wilden Kerls. Diesen Tag werde ich niemals vergessen. Sie starb als ich den Raum betrat. Als hätte sie auf mich gewartet. Dort in ihrem Krankenbett, an welchem der Clan versammelt war und die ihr sagten, dass ich noch fehlen würde. Sie starb als ich neben ihr stand und ihr sagte, dass ich da bin.
Jedes Jahr beim Clan Treffen hat sie ihren Platz an der Tafel. Und obwohl sie das Zepter stets in der Hand hielt fiel dieser Clan nie auseinander.

Morgen reise ich in die Heimat um meine Familie zu treffen. Ist es nicht die Familie die den Zauber der Weihnacht ausmacht? Ich denke schon.

13
Dez
2006

Diesdasjenes

Eigentlich wär ich nur mal so zwei Tage locker in die Agentur an der Brücke um mich mal einzugewöhnen. Und kaum betratt ich den Laden kriegte ich a) einen Laptop in die Hand gedrückt b) musste an ein Meeting mit Menschen die ich nicht kenne und man drückte mir c) einen Auftrag aufs Auge bei dem ich nicht locker zwei Wochen rumhängen kann sondern wirklich was tun muss.

Heute habe ich nun frei bis zum 3. Januar. Zum Glück. Allerdings warte ich immer noch auf diesen hype in mir. Dieses yeahyeahyeah Feeling. Dieses ihr wisst schon was. Das was man eben vor Weihnachten hat. Und ich bin ein Xmas Addict. So sehr dass ich bereits im Juli wusste, was wir am 24.12. unseren zahlreichen Gästen zum Essen servieren werden. Ich wusste im August wie der Baum geschmückt werden sollte und im September in den Ferien am Meer erläuterte ich dem Gatten die Tischdeko für den Tag X. Normalerweise überkommt mich dieses Gefühl dann wenn die ersten Lichterketten an den Balkonen hängen und das Kaufleuten schön geschmückt dasteht. Wenn der grosse Christbaum vor der CS am Paradeplatz steht und die wilden Kerle mit grossen Augen davor stehen. Dann überkommt mich normalerweise das Gefühl. Doch dieses Jahr? Nope. Nothing. Mit offener Daunenjacke stand ich vor dieser Tanne und hatte heiss. Normalerweise friere ich mir im Dezember was ab. Und jetzt? Frühling im Winter. Keine Weihnchtsstimmung.

Ich will Schnee!!!! Jetzt!!!! Sofort!!! Und wenn nicht jetzt dann am 24.!!! Mehr will ich doch gar nicht ;-)

9
Dez
2006

Frage

Gibt es eigentlich dicke Vegetarier?

8
Dez
2006

Wetter

Bei diesem Wetter fällt es mir sehr schwer, einen Nachruf auf diese wunderbare Jahr zu schreiben. Gefühlter Frühling im Winter.
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