Gefuehl

19
Apr
2008

Smells like home

Eigentlich wollte ich hier aus Zeitgründen nur noch ab und an einen Status update durchgeben.

Ich hätte es auch getan, hätte ich nicht den Duft des frisch gewaschenen Bettanzuges, welche meine Mom für einen der wilden mitgegeben hat in die Nase gekriegt.

Es gibt Düfte die einen an Dinge erinnern. An Orte, an Zeiten. Düfte die wir niemals selbst so hinkriegen. So ein Duft ist der Duft dieses Bettanzugs gewesen. Die Wäsche in meiner Kindheit roch genauso. Meine Bettanzüge, meine Kleider. Alles. Sie benutzt das selbe Waschmittel wie ich, aber ich kriege diesen Duft nicht hin. Den ihre Wäsche trocknet im freien umgeben von Bergen und grünen Wiesen. Mein trocknet im Trockenhaus dieses Mehrfamilienhauses mit Hilfe eines Lufttrockners.

Wenn es riecht wie zuhause, dann werden wir wieder zu Kindern. Erinnern uns an Dinge, ich mich dann immer an die Sommer. Die heissen Sommer, wenn die Vorläden nur einen Spalt geöffnet waren und die Türen weit offen standen dahinter. Wenn es Birchermüesli zum znacht gab weil es zu heiss war für andere Dinge. Wenn der rote Ahornbaum den nötigen Schatten spendete und die Wäsche ein wenig im leichten Wind hin und her schwang.

Wenn solche Erinnerungen wiederkehren frage ich mich; Gibt es im Leben nur ein zuhause und man ist im eigenen eigentlich nur Gast?

6
Jan
2008

Frau Vintage und der Tod

Der Tod und ich sind keine Freunde. Wahrlich nicht. Ich vermeide dieses Thema so gut ich kann. Ich lese nicht darüber und ich rede so selten wie nur möglich davon. Er macht mir Angst. Den, ich kann ihn nicht kontrollieren. Nein, nicht der eigene Tod macht mir Angst. Viel mehr fürchte ich mich davor einen geliebten Menschen zu verlieren. Es würde mich so oder so eiskalt erwischen und zu Boden werfen, egal ob ich mich nun darauf vorbereiten täte oder nicht. Der Tod ist es, er ist das einzige, dass mich verzweifeln liesse und mein Herz brechen würde. Und genau dies macht mir Angst. So sehr.

Ich kenne niemanden der sich gerne damit befasst. Ausser er ist ein Goth natürlich, aber ansonsten? Nein. Stirbt ein geliebter Mensch, so stirbt auch ein Teil von uns. Den mit dem Menschen den wir lieben stirbt das "wir" das war. Was bleibt ist die Erinnerung. Kein Telefonanruf mehr. Keine Spaziergänge mehr. Keine durchtanzten Nächte mehr. Es gibt nur noch ein grosses "nie mehr".

Das zusammen sein schätzen wir oft wenig. Wir haben keine Zeit und wir wollen sie uns nicht nehmen. Dabei sind es die leisen Momente die wir geniessen. Und die wir eines Tage vermissen werden. Das uns fehlen wird und wo wir sagen werden "hätte ich doch nur ein wenig mehr.....". Auch verschliessen wir die Herzen und unsere Gefühle. Wir sagen bestimmte Dinge nicht weil sie uns peinlich sind und unser wahres ICH enthüllen würden. Doch eines Tages werden wir uns sagen hören "ich wollte ihr/ihm doch sagen dass....."

Ich habe Menschen verloren die ich liebte und sie sind bis heute bei mir. In meinem Herzen. Doch werde ich irgendwann einmal wieder an dem Punkt sein an welchem ich verzweifeln werde und hoffe, dass da ein Mensch ist, der mich in meiner Trauer auffängt, mir halt gibt und mich durch den dunkeln Nebel der Tränen begleiten wird. Ich hoffe es so sehr, den ich erlebte, dass Menschen die Trauer nicht verstanden. Diese schloss ich aus meinem Leben aus. Ich erlebte auch, dass Menschen von denen ich es nie erwartete mich bei der Hand nahmen und da waren. Ohne Worte.

Vor langer Zeit, da habe ich mit jemandem einen Pakt geschlossen. Wir vereinbarten, dass wenn die mir liebste Person sterben würde, ich diese Person zu jeder Zeit anrufen könnte und sie mir beistehen würde. Sie würde kommen. Egal wo ich sei.
Ob diese Person dieses Versprechen halten wird weiss ich nicht. Doch es ist für mich beruhigend zu wissen so jemanden zu haben.

25
Jul
2007

Tschau Männer!

Es gibt Männer mit denen bin ich befreundet. Seit Jahren, Jahrzehnten oder einfach seit geraumer Zeit. Sie sind meine Freunde - rein platonisch und ich schätze sie sehr.

Doch leider hat Amor einfach mal seine Pfeile losgeschossen und genau meine Exemplare getroffen. Und seither! Funkstille! Man sagt Dates ab, verschiebt sie um sie wieder abzusagen oder in einem Falle mal meldet sich gleich gar nicht mehr. Ja, nicht jede Freundin mag es, dass ich der weibliche Kumpel ihres Herzblattes bin. Aber gleich so? Ich kassiere Körbe en masse und nehme es dennoch gelassen. Ich verstehs ja, diese I'm-so-in-love-phase.

Jungs, wenn die Endorphinwerte wieder normal sind, die Hormone in ruhigen Bahnen laufen und das Adrenalin ein klein wenig abgeschwächt ist, es wär nett mal wieder einen trinken zu gehn. Aber, seit ihr mal ein wenig verliebt, ich versteh das schon ;-)

18
Jul
2007

Gestern. Zu später Stund.

261 kcal am Stiel. Und ich habe jede einzelne genossen und mir im Munde zergehen lassen! Yes! So schmeckt der Sommer eben.

12
Jul
2007

Innere Befreiung

Manchmal, bevorzugt, wenn ich das Zimmer der wilden Kerle mal wieder auf Vordermann bringe, rede ich innerlich. Und ich sage eine meiner liebsten verhassten Personen dann was ich wirklich von ihr halte. Was ich wirklich über sie denke und wie sehr mich doch ihr ganzes gehabe ankotzt. Ich sage dieser Person innerlich all das, was der Anstand im realen Leben nicht zulässt. Wo selbst ich dem Knigge gehorche. Ich kotz mich quasi aus während ich aufräume.

Ein unglaublich befreiender Akt. Ich kann jedem zu solchen Dingen raten. Funktioniert auch beim Bügeln, Putzen oder Wäscheaufhängen. Auch ein Auto kann so herrlich poliert werden ;-)

13
Jun
2007

positiv

Obwohl mich zur Zeit der Quartierfrust plagt, hatte dieser Tag durchwegs positive Seiten. Ich kriegte ein Job Angebot (yeeah) welches ich aber friendly ablehnen werde und ich verdiene an einem Tag (morgen) mehr als andere in einer Woche. Da soll noch einer sagen Geld würde nicht glücklich machen. Manchmal tuts ein bisserl.

11
Jun
2007

Weg hier!

Im Juni das April Wetter...ich will einfach nur weg hier....weit, weit weg. Dorthin wo ich das Meer rauschen höre...wär ich eine Sadistin würd ich das Powerbook mitnehmen und täglich Fotos hier reinstellen. Vom Meer, dem Strand, der Hitze und überhaupt....aber, ich bin zu nett ;-)

7
Jun
2007

Tapetenwechsel

Frau Taylor geht zum Frisör. Sie wird sich ihre langen blonden Haare abschneiden lassen. Nein. In einer Lebenskrise steckt sie nicht. Ja. Sie braucht ein wenig Veränderung.

4
Jun
2007

Therapie

Das bloggen, mag ja offizielle die geistige Müllhalde des Internets sein. Für mich jedoch war es die einfachste Art, den Psychiater zu sparen und mich selbst zu therapieren. Seien wir ehrlich, den Müll den wir schreiben, schreiben wir weil er uns meist irgendwie stört. Und wir schreiben ihn uns von der Seele. Irgendeiner wirds schon lesen, denken wir uns und genau so ist es. Und egal wer es liest, es hilft. Wir teilen das Belastende und werden es so los.

So wars bei mir und manchmal vermisse ich meine bös-zynische Ader. Momentan ist sie nicht so da aber sie kommt schon wieder ;-)

29
Mai
2007

Im Rausch des Lebens

Am Freitag war ich aus. Und weil der Abend lau war und das Bier meinen Kopf ein wenig schwumrig machte, die Bäume grün erhellt wurden um noch grüner zu scheinen, rauchte ich eine Zigarette. Meine erste seit sechs Jahren. Und bin ich wieder süchtig geworden?? NEIN!!! Natürlich nicht! Aber manchmal geb ich dem Verlangen einfach ein wenig nach und diesmals wars das Verlagen nach einer einzigen Zigarette.
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Taylors Vintage - Das Leben ist eine Baustelle

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