15
Mai
2006

Treffen Sie.....

...Ronan Keating, Shakira, Robbie Williams, Madonna etc. etc. etc. Mittlerweise verlost schon jede Radiostation und jede Tageszeitung ein Meet and Greet mit irgend jemand bekanntem.

Was mich daran sehr interessieren würde ist, was für Fragen diese Gewinner dann in den Sekunden des Glücks stellen. Wahrscheinlich keine, weil sie nur da stehen und starren. Der Superstar wird Hände schütteln und ein How are you hauchen und dann ist der Gewinner eh völlig abgedriftet im Nirwana der Glückseeligkeit. Oder das Management erlaubt gar keine blöden Fragen, dabei wären die schon lustig.

Ich wüsste schon was ich da für Fragen stellen würde: Ronan Keating würd ich mal fragen ob er seinen Bälgern auch schon einen Klaps auf die Finger gegeben hat wenn sie seine Goldtrophäen berührten.

Von Robbie Williams möchte ich gerne wissen welche Psychopharmaka er so schluckt. Xanax? Prozec? Lytium?

Fragen kommen ja immer sehr spontan finde ich. Einzig John Cusack, den hätte ich nichts gefragt. Mit dem wäre ich stillschweigend druchgebrannt...;-)

Ich denke meine Ueberlebenschancen in einem Backstagebereich wären zeitlich sehr begrenzt.

14
Mai
2006

Quo vadis

Abgesehen davon, dass ich heute festgestellt habe, dass ich mit John Cusack gerne durchgebrannt wäre, damals in den 90ern, beschäftigt mich momentan ein ganz anderes Problem.

Es gilt eine Reise zu planen. Einen Trip trifft es wohl eher. Einen Städtetrip nach....

und hier fängt es an. Zwei Destinationen innerhalb Europas stehen zur Auswahl. Zum einen, mein über alles geliebtes und oft besuchtes, doch schon lange nicht mehr da gewesenes London. Die Stadt welcher ich mich zutiefst verbunden fühle. Nummero due ist Berlin. Nicht weniger interessant. Kulturell eine Hochburg und ich war noch nie da.

Nun den. Wohin den nun? Nach London, wo ich schon soviele male war und immer wieder gerne hingehe? Wo mein Shakespear seine Spuren hinterliess und wo man so herrlich verschwenderisch shoppen kann. Oder doch lieber ins trendige Berlin. Geschichtlich und kulturell eine Stätte der Gegensätze im Hier und Jetzt. Ein Ort der in den letzten Jahren dermassen gewachsen ist.

Eine Entscheidung hierzu ist sowas von schwer für mich. Da ich mich aus Prinzip so schwer entscheiden kann...

13
Mai
2006

Die Selbsttäuschung

Selbsttäuschung ist eine feine Sache. Man wiegt sich in eine art falsche Sicherheit und verarscht sich bewusst selber.
Der Zustand tritt meist dann ein, wenn man nicht mehr weiter weiss. Wenn die Entäuschung unerträglich zu drohen wird oder einem jemand so nahe kommt, das das gewohnte Weltbild einzustürzen droht. Kurz, wenn jemand an den Pfeilern der eigenen Welt wackelt wird sie Selbsttäuschung aktiviert. Diese reicht von "wir werden uns irgendwann wieder sehen und dann wird er/sie erkennen das ich der einzige Mensch für ihn bis" bis zu einem lapidaren "ich bin so glücklich mit meinem Leben." In beiden Fällen ist die Selbsttäuschung dazu da, den Zustand erträglicher zu machen.

Doch was kommt danach? Was ist hinter dem Schleier? Bekanntlich glaubt man das ganze selbst, wenn man sich das ganze lange genug einredet. Es wird zu einer Wahrheit die passt. Einer falschen Wahrheit. Doch was, wenn diese Wahrheit eines Tages dem Auslöser des Schutzmechanismus begegnet? Ist die Täuschung dann so perfekt, dass sie standhält oder bröckelt sie in sich zusammen wie ein Kartenhaus? Ist man dank Selbsttäuschung vor der Realität gefeit oder ist es nur eine Frage der Zeit bis man aufwacht und weiss, dass die Illusion in der man lebte neimals der Realität ins Gesicht sehen kann ohne rot zu werden?

Manchmal braucht es Selbsttäuschung weil das Glück, dass man festzuhalten versucht, das einzige ist das einen voran treibt. Zuviel hängt davon ab. Der Preis der Realität zu begegnen wär zu hoch. Und so lebt man eingehült in Watte und hofft den Tag nie zu erleben wo man aus diesem Traum aufwacht.

Doch irgendwann ist es soweit. Keine Täuschung hällt ewig und irgendwann begegnet man wieder dem Menschen oder der Situation welche alles ins Rollen brachte. Und dan?

Die Feststellung

Heute festgestellt, dass ich Filme mit John Cusack mehr als nur mag. Ich liebe sie. Ich finde diesen Schauspieler wesentlich anziehender als George Clooney. Unverständlich? Vielleicht.

Aber das gewisse etwas sieht man eben immer erst auf den zweiten Blick ;-)

12
Mai
2006

Der rote Elefant oder you'll meet everybody twice in a lifetime

Es regnete. Es schüttete aus Kübeln nur so runter. Zürich versank im grau und die Stimmung war am Boden. Wir waren unterwegs irgendwohin. Bei der Bank unseres Vertrauens plünderten wir noch ein wenig unser Konto und fuhren dann Richtung Autobahn. Rechts von der Ampel war ein Café. Wir standen am Rotlicht und ich war in Gedanken irgendwo. Es wurde grün. Wir bogen um die Ecke und da sah ich es von der Seite! Ein etwas, in schwarzen Hosen und knallrotem T-Shirt sprang über eine Hecke zur Tür des Cafés.
Ein Mensch. Eine junge Frau. Auf ihrem Hinterteil hätte man locker eine Partie Schach spielen können. Dieser Anblick riss mich aus den Gedanken.
"Was war das?" fragte ich erschrocken und wusste, dass sich dieses Bild der über die Hecke springenden Frau in mein Hirn einbrennen würde.
"Ein roter Elefant" antwortete der Gatte, charmant und treffend wie immer. Ich musste lachen. Der Anblick. Das Bild in meinem Kopf. Es war sowas von skuril.

Und schon damals hätte ich es ahnen sollen. Ich würde dem roten Elefanten wieder begegnen. Irgendwo in dieser Stadt. Den es gibt ein Gesetz und es trifft immer, absolut immer ein. Meistens dann wenn man es am wenigsten erwartet:

You'll meet everybody twice in a lifetime

Und so war es. Heute. Ich sah ihn wieder. Den roten Elefanten. Diesmal trug sie allerdings ein knallblaues T-Shirt. Erkannt habe ich sie nur an ihrem breiten Hinterteil welches in der gleichen schwarzen Hose wie damals steckte. Und was lernen wir daraus? Zürich ist mehr als nur ein Dorf. Es ist ein kleiner Ort. Viel zu klein....

Die Vokalbelkriegerin

Selbst ich bin nicht vor Tests gefeit, da ich sie ja sowas von gerne mache. Früher von im Cosmopolitan machte ich fleissig Kreuzchen um zu erfahren, welcher Flirttyp ich den nun bin. Nun hab ich den IQ Test gemacht und das Resultat war nicht wirklich überraschend. Mir wurde nur bestätigt was ich schon wusste. Das das Wort mein liebstes Ding ist und ich mit dem richtigen Satz jeden in die Knie zwingen kann ;

Ihr Intelligenzquotient beträgt 115


Sie sind außergewöhnlich sprachbegabt. Ihr hoch entwickeltes Sprachzentrum verarbeitet komplexeste Sachverhalte und deckt jeden auch noch so verborgenen Sinn dahinter zuverlässig auf. Dabei lösen Sie Probleme außergewöhnlich kreativ - Sie sind ein Visionär, ständig fliegen Ihnen neue und phantasievolle Ideen zu.

Sie sind vom Stamme der Vokabelkrieger. Dabei ist Ihr riesiger Wortschatz Ihre größte Stärke. Sie sind in der einzigartigen Position, Situationen und Dinge originell zu beschreiben und die Zukunft vor Ihrem inneren Auge durchzuspielen.

Der iPod und ich

Er begleitet mich immer und überall hin mit. Vorzugszweise zur Arbeit. Ich hab im moment so um die 250 Lieder meiner Wahl drauf und täglich kommt was neues dazu.
Mein Bruder, der Musiker, findet iPods sowas von nicht gut, weil die Tonqualität sowas von mies sei. Doch ich, finde es die genialste Erfindung meiner Lieblingsfirma Apple seit langem.

Wenn ich mit dem Tram Richtung Agentur schaukle beam ich mich damit einfach weg. Furt vo hie...und das ist gut so. Den wenn ich eines nicht mag am Morgen, dann ist es Gesprächen anderer Leute zuzuhören zu müssen die mich nicht interessieren.

Wenn in der Agentur das kreative Chaos ausbricht und mein Schreibtisch wiedermal aussieht als wär die Bombe drauf detoniert krieg ich damit die Ruhe.

So lässt's sich doch arbeiten ;-)

Und jaaaa, ich download die Dinger nicht ganz legal...aber psssst...

11
Mai
2006

Your local Homi

Ich doch ein wenig lachen. Für einmal schaltete ich nicht MTV sondern Viva ein und wer sang sich da um Kopf und Kragen? Stress. Seines Zeichens Bad Boy der Schweizer HipHop Szene und so ein richtig schlimmer Finger, wenn man dem Image glauben soll.

Doch er rappte nicht alleine vor sich hin. Nein. Er hatte Unterstützung von drei anderenn DJ BLG , Griot & Karolyn. Und da sangen sie von der tollsten Party ihres Lebens und von den Mädels die sie reihenweise flachlegen werden an diesem tollen Abend.
Ein rappender Basler war mir jedoch etwas suspekt und hörte sich irgendwie ganz komisch an. Dieser Dialekt passte nun wirklich nicht. Zum Gesang kamen natürlich die obligatorischen Babes die um die Herren rumtänzelten. Jedoch nicht a la 50 Cent choreographiert sondern eher wild hüpfend und so gar nicht zur Musik passend.

Auf einmal hatte ich viele Fragen zu diesem Video:

Erstens, wurde der Regieseur nach dem Dreh erschossen? Ich hoffe es. Zweitens:wo bitte ist die Bronx in unserem Land? Das es arme Leute gibt ist unbestritten, aber im Land der Schindler Lifte und Nestlé Produkte gibt es nun wirklich kein Ghetto. Ob das Herr Stress auch schon gemerkt hat (ich würd mal die Sonnenbrille abnehmen)

und last but not least, die allerwichtigste und interessanteste Frage: Welche Frau lässt sich von einem rappenden Basler flachlegen? Hallo? Dieser Dialekt geht ja nun wirklich nicht und schon gar nicht als Rapper. Ich würde ganz schnell ganz weit weg rennen...aber ganz schnell....

Das Tagebuch

Ein Tagebuch zu schreiben war nie mein Ding. Ich kannte viele die es taten und ich kenne einige die es immer noch tun. Der Gedanke, meine Erlebnisse in ein Buch zu pressen war mir suspekt und die Tatsache das mein Leben auf Seiten zusammen gefasst werden kann macht mir Angst. Ein Leben ist mehr als ein paar Zeilen, viel mehr.

Tagebuchschreiber verstecken ihre Werke, damit sie keiner liest. Es ist ihr Geheimnis und würde jemand die Zeilen lesen, wäre das ein grosser Verrat. Den die Zeilen würden zu nah gehen, wären zu persönlich und dem Schreiber wäre es zutiefst peinlich. Es ist ein kleiner Schatz und er wird gut gehütet. Mit den Jahren werden die Bücher immer mehr und man packt sie in Kisten. Irgendwann wird man sie hervorkramen und darin lesen. Dann liest man was man erlebte, fühlte, wieso man weinte, hasste und liebte. Im Kopf wird ein Film abgespult und die geschriebenen Zeilen reissen einen zurück in das Damals.

Ich besitze solche Bücher nicht. Meine Erinnerungen trage ich im Herzen. Einige Dinge vergass ich, einige Dinge verblassen doch die wesentlichen Dinge sind präsent als wären sie erst gestern passiert. Es sind Momente die mich prägten, mich glücklich, traurig oder ratlos machten. Ich erlebte kleine Wunder und begegnete wunderbaren Menschen. Doch ich schrieb nichts davon auf.

Heute schreibe ich aber doch so etwas wie ein Tagebuch, auch wenn ich es nicht als solches betrachte. Das es jeder lesen kann ist ein Geschenk. Ich darf mit euch meine Gedanken teilen und manchmal entsteht so eine Kommunikation. Manchmal bleibt das gesagte einfach nur zum lesen stehen. Es gibt Leser die mich persönlich kennen, die wissen wer ich bin und es kam schon vor, dass sie mich auf einmal ein wenig anders sahen, weil sie etwas mehr von mir erfuhren oder eine andere Seite zu gesicht bekommen haben. Nur durch Worte.

Doch Erlebnisse kann man nicht festhalten. Sind es Momente die prägen werden sie auch so ewig halten. Auch ohne Tagebücher

Die moderne Kommunikation

Es gibt Menschen die kennen Skype nicht.
Mich wundert das doch sehr.

I'm (only) popular on the internet!

Wenn wir mal ehrlich sind, sind wir alle ein wenig mediengeil. Irgendwie. So kam es, dass ein paar findige Kerls die Geschäftsidee entwickelten am Wochenende in den Clubs umherzustreifen und Fotos von den sogenannten Party People zu machen um diese dann aufs Internet zu stellen. Ein wenig Ruhm, irgendwo im Web verewigt.

Ich liebe solche Fotos. Nein, ich möchte nicht auf solch einem abgebildet werden, ich liebe es diese Bilder anzusehen. Denn die Posen die man sieht sind immer die gleichen. Das einzige was ändert ist die Person.

Männer, schauen vorzugsweise böse. Ein wenig Badboy kommt ja immer gut. Man hängt den coolen raus und sieht grimmig in die Kamera des Fotografen. Gern setzt man sich auch die H&M Sonnenbrille auf um noch ein wenig cooler zu wirken. Ich persönlich frage mich ja schon lange wieso gewisse Menschen in Clubs, wo das Licht eh schon so wenig ist, auch noch eine Sonnenbrille tragen. Um halbblind den andern auf die Füsse zu treten und irgendwann in einen Pfosten zu laufen?

Beliebte Posen bei Frauen sind, verführerisch von der Seite blicken, sich in eine absolut unnatürliche Pose werfen, im Arm eines Mannes hängen oder dann Pseudoknutschen mit der Kollegin. Ein wenig lesbisch sein turnt ja immer an und Frau wirkt dann so richtig verrucht. Die Klischees werden voll bedient.

Mitunter wirken die Fotos oft leicht skuril. Es mag wohl daran liegen, dass die Leute darauf ein wenig unnatürlich in die Kamera blicken, doch das sei ihnen verziehen. Es ist amüsant und wie sagte schon Andy Warhol? Jeder hat 15 Minuten im Rampenlicht.
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