11
Aug
2006

Die Party

Frau Taylor plus Gefolge besuchten heute einen Anlass der besonderen Art. Ein Geburtstagsapero der Brunetten welcher mit der Wohnungseinweihungsparty des Sizilianers gekoppelt war. 20 geladene Gäste in den dreissigern würden sich die Ehre geben gepflegt in einem Raum zu stehen, an Gläsern zu nippen sowie gepflegter Unterhaltung nach zu kommen. Wir waren dabei. Well dressed und gutaussehend standen wir pünktlich mit den wilden Kerlen vor der Tür welche sogleich anfingen auf dem neuen weissen Sofa rumzuhüpfen, sehr zur Freude der Gastgeber. Doch da diese Freunde von uns sind, war dies halb so tragisch. Was die wilden Kerle gleich ausnutzten und auf dem neuen Bett rumhüpften. Den Möbeltest welcher von den wilden Kerlen durchgeführt wurde, war hart, aber einwandfrei;-) Erst Charlie Brown und seine Freunde stoppten das gehüpfte und man hörte und sah von den Kids nix mehr.

Da sie die einzigen Kids bei dieser Party waren, war es nur eine Frage der Zeit, bis DIE Frage gestellt wurde.
"Mami? Wieso haben die Leute keine Kinder?" guuuute Frage. Noch besser war folgende:
"Mami? Wieso hat der Sizilianer keine Kinder?"
"Ich weiss nicht. Vielleicht hat er die passende Frau dazu noch nicht gefunden."
"Dann soll er die gefälligst mal suchen!"

what else can I say.

10
Aug
2006

Die Tickets

Für alle Robbie Fans die ans Konzert in Bern gehen und die Tickets immer noch nicht gekriegt haben gibts folgendes zu sagen:

Sie sind unterwegs. Frau Taylors bekam nach einem bösen Mail in englisch, ein nettes Mail in derselben Sprache zurück. Sie sind verschickt und kommen nächste allerspätestens übernächste Woche. Also ihr dürft beruhigt sein :-)

Und wieso das so ist kann ich euch auch sagen; Die Tickets werden erst so kurz vor Konzert eintrudeln damit die Ticketpiraterie (Copies etc.) nicht übelste Ausmasse nimmt.

So ist das nämlich.

Das Glück

Wenn das Glück einem heimsucht, dann ist das meist zu einem Zeitpunkt wo wir es nicht erwarten. Es schlüpft durch die Hintertür in unser Leben und steht auf einmal vor uns. Es hat viele Gesichter. Es kann die Liebe sein, dann wenn wir den Glauben daran verloren haben. Es kann der Job sein, dann wenn wir befürchten es wird niemals besser.

Es kommt leise, unauffällig und meist wird es vom Zufall an der Hand geführt. Es ist nicht planbar, nicht berechenbar und niemals selbstverständlich. Nur vergessen wir das oft.

Auf die Frage, bin ich glücklich muss ich mit einem Ja antworten. Ich bin es. Ich habe soviel Glück in meinem Leben dass es mich manchmal zerreisst. Und ich spreche nicht von dem Materiellen das ich habe. Denn es sind Dinge. Und Dinge machen niemals glücklich. Ich spreche von den leisen Momenten im Leben. Den unspektakulären. Glück bedeutet das ich wahre Freunde habe und jede Stunde mit ihnen ein kleiner Schatz ist. Das es Menschen gibt die an mich denken und ich an sie. Glück ist ein Becks Green Lemon am See zu trinken und über das Leben zu philosophieren. Es ist das Lachen eines geliebten Menschen oder wenn der Wind die Wellen aufmischt. Es sind die kleinen Dinge. Sie sind riesengross, man muss sich nur die Zeit nehmen dies zu erkennen.

9
Aug
2006

Der Traum

Wie hier schon erwähnt träume ich, wenn ich träume Dinge die so keinen Sinn ergeben. Letzte Nacht wachte ich auf und hatte panische Angst deswegen.

In meinem Traum war ich mit einer Frau zusammen. Sie hatte dunkles glattes Haar welches sie zu einem Pferdeschwanz zusammen gebunden hatte. Sie trug ein graues Shirt, Jeans und weisse Sneakers. Sie war so gross wie ich und hatte dieselbe Figur. Ich kannte sie nicht doch uns verband ein Päckchen welches wir zur selben Zeit erhalten hatte. Auf dem Päckchen, welches in Packpapier gewickelt war, standen Nachrichten. In englisch. Mein ganzer Traum war in englisch. Doch die Nachrichten gabe keinen Sinn. Die Lösung, so fand ich im Gespräch mit einer weiteren Frau heraus, läge in einem Haus.

Auf einmal war ich in diesem grossen weissen Raum mit dem Fenster zum Garten. Im Raum standen die zwei Sessel, so wie sie immer darin stehen. Es war das Zimmer von welchem ich immer träumte. Ich verliess den Raum und auf einmal war ich in einem Badezimmer. Das Badezimmer hatte weisse Kacheln. Es war alt. Eine alte weisse Badewanne stand an der einen Wand. Ich sass auf ihrem Rand. Mir gegenüber war das Waschbecken, auch weiss und alt. Oberhalb des Waschbeckens hing ein Spiegel welcher schon halb blind war. Rechts davon war die Tür. Sie stand offen. Die dunkelhaarige Frau sass auf dem WC Deckel und wir grübelten darüber was uns die Nachrichten sagen wollten. Wer schickte sie uns? Wieso?

Auf einmal hörte ich ein Geräusch, ich sah von dem Packpapier hoch zur Tür und da war sie. Sie schwebte herein. Sie war schlank . Ihr Kleid hing in Fetzen und war tropfnass. Es hing schwer an ihr. Ihr langes blondes Haar hing in nassen Strähnen herunter. Sie war leichenblass. Ihre Augen waren in tiefen dunkelblauen Höhlen und ihre Lippen waren blau angelaufen. Sie sah mich direkt an und sie kam direkt auf mich zu. Sie streckte ihre Hand nach mir aus.....

...in diesem Moment erwachte ich.

8
Aug
2006

Die zwei Zimmer Agentur (Teil 2)

Frau Taylor hat den Job.
Und zwar nicht wegen ihren umwerfend blauen Augen, sondern weil sie ihr Handwerk schlichtweg beherrscht. Für drei Wochen wird sie nun Werbung für eine Automobilmarke machen. Ihr Fachgebiet sozusagen.

Ab Montag wird aus der zwei Zimmer Agentur berichtet. Für drei Wochen. Teilzeit versteht sich ;-)

Die zwei Zimmer Agentur

Gestern um punkt 17.20h (man ist ja gerne etwas früher) betrat Frau Taylor eine Werbeagentur die so klein war, dass sie in zwei Räume auf zwei Stockwerke passte. Als sie eintrat landete sie gleich im Büro. Zwei grosse runde Tische standen da. Der Boden war schwarz, die Tische weiss. An dem einen Tisch sassen fleissige AD's und am anderen Tisch ebenso fleissige Berater. Der Mann, welcher sich vor Frau Taylor stellte war wohl die Stimme vom Telefon. Doch wie geahnt sehen gute Stimmen meistens weniger gut aus. Da stand doch, etwas grösser zwar und in blond, Tucker vor mir. Der Tucker aus "There's something about Mary". Sie starrte ihn an und setzte ihr Gewinnerlächeln auf.

Man ging ins zweite Zimmer, der zwei Zimmer Werbeagentur und setzte sich an den dritten grossen runden Tisch (diesmal ein schwarzer). Er erzählte, sie erzählte, das Geld welches sie verlangte war für ihn kein Problem, was Frau Taylor ungemein freute und innerlich erstrahlen liess. Aber obwohl sie soviel verlangte für drei Wochen wie andere Menschen in einem Monat verdienen (und dann verdient man wirklich gut) war das wohl immer noch zu billig als Freelancer.

Frau Taylor verliess nach einer viertel Stunde die Agentur wieder. Mit einem komischen Gefühl weil ihr die Agentur sowas von schräg herein kam und die Menschen darin irgendwie auch komisch waren. Frau Taylor geht bei solchen Sachen immer nach dem Bauchgefühl. Sie muss eintreten und der Raum muss sie anstrahlen. Es muss ein hier-fühl-ich-mich-sauwohl Gefühl entstehen beim ersten eintreten und kein wat-den-das? Gefühl.
Bei der letzten Agentur, die am Friedhof, war das Gefühl des YES sofort da. Hier weniger.

Tucker gibt mir heute Bescheid ob ich den Job kriege oder mein Konkurrent. Man darf gespannt sein...

7
Aug
2006

Peter und ich

Peter Parker und mich verbindet eine lange Freundschaft. Seit jeher ist er mein Held. Keiner ist wie er und nie nahm jemand seinen Platz ein. Es mag an seiner Bescheidenheit liegen, an seinem grossen Herzen, seiner geheimen Liebe oder einfach an mir.

Und so ist es nicht verwunderlich, dass auch einer der wilden Kerle ihn mehr als nur gut findet.

Nächstes Jahr werdet ihr an Peter Parker nicht vorbei kommen.Keiner von euch. ;-)
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