5
Okt
2006

Drei Zahlen

Mein Blog ist seit 599 Tagen online. Und es wundert mich das er gelesen wird ;-)

Danke allen die hier lesen, ihren Senf dazu geben, sich aufregen, sich amüsieren, sich angesprochen fühlen und ein bisschen süchtig nach mir sind ;-)

4
Okt
2006

Rock on

Die wilden Kerle haben ihren Namen nicht umsonst. Heute standen sie in ihrem Kinderzimmer, jeder hielt einen Dinosaurier in der Hand und es wurde gerockt was das Zeug hält. Der Grosse sang in kauderwelsch englisch eine Melodie der Chipz nach, bewegte sich dabei wie ein Rockstar und erinnerte mich mit seinen Locken ganz ganz stark an Jim Morrison. Der Kleine machte es dem Grossen nach. Und ich sass da, hielt eine Koalabärenhandpuppe und spielte the audience. Die werden mal ganz gross die zwei...;-)

Taylor's favorites

Was ich mag:
Schokolade. Schneeflocken, dicke Schals, Schokolade, Haselnüsse mit Steinen knacken, Kill Bill, die Umarmung eines Freundes, Becks Green Lemon, das Meer, den Wind, schwarzer Humor, die Outdoor Lounge von The Hotel, Hamburg, Robbie Williams, Messmer Tee, Autofahren, grosse Männer, lachen bis der Bauch weh tut, Persönlichkeit, Mut, London, schöne Augen, Sprache, Mails erhalten und welche schreiben, Modemagazine, gute Werbung, Vollmond, John Cusack, mein iPod, Prada, Latte Macchiato, mich, diesen Blog, tausend Dinge mehr.


Was ich nicht mag:
Pfefferminz, Regen wenn ich draussen bin, Handschuhe, Lakrize, Erdnüsse, David Hasselhoff, Humorlosigkeit, das Kaufleuten in Zürich, Zug fahren, kleine Männer, Tränen, Paris, Willkür, Menschen die einem nach dem Mund reden, Oberflächlichkeit, Lagerfeld, schlechte Manieren, Tom Cruise, After Eight, mich, tausend Dinge mehr.

Neues im Herbst

Taylor hat viel Ballast über Bord geworfen und schreitet zu neuen Taten. Damit der Geist ein wenig freier wird und der Körper ein bisserl gefordert wird sie sich zukünftig in Kendo üben.

3
Okt
2006

Gesagt ungesagtes

Ich denke viel über Dinge nach und ich vermeide es tunlichst über das Sterben nachzudenken. Den es macht mir Angst. Die eigene Sterblichkeit zu erkennen ist erschreckend. Es sind nicht die Ego Dinge die mich beschäftigen. Werde ich geliebt? Bedeute ich jemandem was? Natürlich tue ich das. Ich wäre der einsamste Mensch hätte ich nicht Menschen im Herzen an die ich jeden Tag denke und mit welchen ich täglich den Kontakt pflege. Nein. Es ist das was ich sagen möchte. Ich habe soviel zu sagen. Den Menschen die mir am Herzen liegen. Das meiste davon wird ungesagt bleiben und dennoch denke ich, dass sie es dennoch wissen.

Menschen kreuzten dieses Jahr mein Leben wie nie zuvor. Und ich liess sie ein in meine Welt. Die einen gingen wieder nach kurzer Zeit und einige blieben während wieder ein paar neue dazu kamen. Jeder einzelne von ihnen bereichert mein Leben und meine Gedanken. Doch werde ich ihnen jemals alles sagen was mich bewegt?

Mir stellte jemand mal die Frage, was ich tun würde wenn ich wüsste, dass ich in drei Stunden sterben würde. Ich denke keiner kann dies wirklich beantworten. Aber ich würde den paar Menschen die ich gern habe noch einmal begegnen wollen. Sie ein letztes mal ansehen und sie ein letztes mal umarmen und ihnen das sagen was sonst nie gesagt werden würde. Es wäre nichts spektakuläres, nichts grosses, aber etwas ehrliches.
Es geht mir im Leben nicht darum wahnsinnig beliebt zu sein oder wahnsinnig erfolgreich. Im Kleinen liegt das grösste Glück.

2
Okt
2006

Grounding

Heute vor genau fünf Jahren wurde die legendäre Swissair gegrounded. Eine wahre Schande in der Geschichte der Schweizer Wirtschaft. Wer hat versagt? Jeder schiebt noch heute die Schuld von sich. Und ich bin heute noch wütend auf alle diese Studierten die es nicht fertig brachten ein Unternehmen zu führen. Profitgeile Anzugträger die in ihre eigene Tasche wirtschafteten.

Und Herr Mario Corti!!! Wenn sie schon 12 Mio. für vier Jahre arbeit im voraus kassieren. Seien sie doch so anständig und zahlen die Kohle zurück, wenn sie nach zwei Jahren freiwillig den Sessel räumen. Das wäre mal ein feiner Charakterzug eines Schlipsträgers gewesen, aber eben...Geld verdirbt bekanntlich den Charakter.

1
Okt
2006

Die Zeit des Zaubers

Der Herbst zieht ein. Immer mehr. Jeden Tag färben sich die Bäume ein wenig mehr rot, gelb und fallen von ihren Ästen. Morgen zieht der Nebel über die Wiese und die Sonne steht bereits tief über den Bäumen.

Es mag sein, dass ich den Sommer mag, doch er ist mir zu oberflächlich, zu leicht. Ich mag den Herbst am liebsten. Dann wenn die Seele mehr Tiefgang bekommt und wir näher bei uns selbst sind. Wenn man sich wieder dick einpackt in lange Schals, schöne Mäntel und wollige Handschuhe. Wenns abends zuhause am schönsten ist auf dem Sofa zu sitzen und eine Tasse heisse Schokolade zu trinken. Mir sind die Menschen nie so nahe wie im Herbst weil sie echter sind. Nachdenklicher. Und ich liebe den Herbst weil Weihnachten im Anmarsch ist. Und ich liebe Weihnachten. Ende Oktober wird die Wohnung dekoriert. Rote Kugeln werden in grosse breite Vasen gefüllt, ein wenig Zimt erfüllt die Wohnung mit diesem ganz besonderen Geruch und die Kinkles kommen an ihren Platz.

Wieso die Atmosphäre im Herbst so besonders ist weiss ich nicht, aber sie hat ihren ganz speziellen Zauber. Keine andere Jahreszeit schimmert Bernstein oder riecht nach Zimt, nur der Herbst tut es. Selbst wenn der Regen fällt färben die bunten Blätter der Bäume den tristen Tag ein wenig. Ich liebe den Herbst und mag seine Traurigkeit und Schwere. Es gibt Menschen die haben diese Zeit nicht so gerne, weil die Gedanken ein wenig schwerer werden. Doch wenn man sich hineinfallen lässt in diese Zeit als würde man in eine Wolke fallen, erkennt man erst wie schön es sein kann ein wenig besinnlicher zu werden.
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