15
Okt
2006

Deutschland, deine Kinder!

Liebes Deutschland

Gross bist du. Ein Land das immer wieder aufstand wenn es in die Knie gezwungen wurde. Ein Land, revolutionär, denn es wir geführt von einer Frau. Aus dir kommen die grössten Künstler, Dichter und Musiker. Die Welt war zu Gast bei dir. Doch bei all deinem Glanz hast du übersehen, dass jemand leidet. Sehr leidet und keiner schaut hin. Es sind die Unschuldigen. Die Kinder. Sie werden misshandelt und missbraucht von den eigenen Eltern. Sie werden gefoltert, ihnen wird keine Liebe gegeben und ihre stummen Schreie hört niemand. Nicht einmal du. Doch deine Aufgabe ist es, auf diese kleinen unschuldigen Wesen aufzupassen. Wieso tust du es nicht? Wieso siehst du nicht hin? Sind die Wirtschaft und die Politik wichtiger als das Wohl deiner Zukunft?
Einst schrieb ein Werber "Wir sind Deutschland!" Wenn ihr so vereint seit und alle hinter dir stehen, wieso haltet ihr dann jetzt nicht zusammen? Wer ist "Wir" und wieso schaut "Wir" nicht hin?

Lass nicht mehr zu, dass diese Menschen ihre Kinder so quälen. Schau nicht mehr weg. Mach deine schönen Augen auf und streck ihnen die Hand entgegen. Denen die Leiden soll sie helfen, die welche ihnen das Leid zufügen sollen deinen Zorn spüren. Doch reagiere nicht mit Gleichgültigkeit. Den sie schaffen es nicht alleine. Ich muss jeden Tag lesen, das wieder ein Kind im Alter von sieben Wochen, 1, 2 oder 4 Jahren stirbt weil es nicht Kind sein darf, weil seine Eltern es nicht lieben. Schütze diese Wesen und bestraffe die Täter. Härter als bisher. Denn sonst werden viele den Respekt vor dir verlieren. Wir waren zu Gast bei Freunden dieses Jahr und nicht bei Menschen die ihre Kinder hassen!

Es wird Zeit aufzuwachen, hinzusehen und zu handeln.

Mit besten Grüssen
Taylors Vintage

Träume

Seit geraumer Zeit wache ich des öfters mitten in der Nacht voller Panik auf. Verwirrung und Schock sind die Gefühle wenn ich die Augen aufreisse und froh bin in meinem Bett zu liegen.
Grund sind meine Träume. Wirr und völlig krank.

Ich träumte vom Nr. 1 VJ unserer Region Beni Styger. Braungebrannt, mit blonden Meche in den Haaren sass er auf einer roten Parkbank vor einem riesigen Buchs Strauch und machte eine ellenlange Abmoderation. Das ich da voller Panik aufwachte ist wohl klar.

Der zweite Traum war nicht viel besser. Der nicht wirklich begabte Sänger Lukas Hilbert stand nur mit einem roten Slip bekleidet vor mir und erklärte mir, wieso er nun nicht mit mir ins Bett wolle.

Der dritte Traum war beinhaltete den Überfall auf die Brunette und ihren Freund im Treppenhaus ihres Wohnhauses. Die Eingangstür war verschlossen und ich hörte nur die Geräusche. Ich rüttelte an der Tür doch sie ging nicht auf. Ich rief die Polizei und sie kamen nicht rein. Dann erwachte ich.


Ich glaub ich such mir einen guten Therapeuten ;-)

Wie wahr.

Die schwachen Momente des Kopfes, sind oft die schönsten Momente des Herzens.

14
Okt
2006

Gegen den Trend

Spielt es eine Rolle wenn Mütter gern Mütter sind? Ist es wirklich nötig, dass man damit ein Modemagazin füllt (annabelle)? Können wir nicht einfach das sein was wir wollen ohne uns dauernd rechtfertigen zu müssen.

Ja, wir verdienen kein Geld und haben einen Job den kein Topmanager dieser Welt annehmen würde. Wir sind 24 Stunden am Tag im Einsatz. Erzählen 258 mal die selbe Gutenachtgeschichte und immer in der selben Stimmlage. Wir verarzten, trösten, bringen zum lachen. Wir sind die Clowns, die Bösen, die Liebsten und die Verdammten. Wir werden geliebt wie noch nie und würden sterben für diese kleinen Menschen. Wir verlassen alles und jeden, nur sie nicht. Niemals.

Seit Jahrtausenden ist es so und nun, in dieser unserer modernen Welt müssen wir uns rechtfertigen. Arbeiten wir müssen wir erklären wieso und sind Rabenmütter weil wir die Kleinen in die Krippe geben. Sind wir gern Mutter und zwar nur, müssen wir uns anhören wie altmodisch wir sind. Doch, spielt es eine Rolle was wir tun? Nein. Es geht darum, was wir persönlich als Richtig empfinden. Was für uns gut ist. Und hinter was wir stehen können.

Es braucht keine Umfragen. Es muss kein Trend werden. Wir sollten einfach das tun, was für uns richtig ist.

You have a message, Master

Einst, vor laaannnger Zeit eröffnete ich ein Profil auf www.20min.ch. Einfach so. Fürs Forum, weil ich dort mal meine Meinung kundtun wollte und zwar so richtig. Als Foto habe ich ein Bild von Uma Thurman als Emma Peel genommen. Schick mit feuerroten Haaren (solche hatte ich damals auch) und schwarzem Catsuit. Irgendwann im Sommer hab ich mich dort mit meinem Pseudo eingeloggt weil ich an einem Wettbewerb mitmachen wollte und die das Pseudo verlangten. Ausgeloggt hat die gute Taylor aber nicht und heute erkannte ich, dass ich zehn Messages von irgendwelchen Typen dort erhielt.

Die Angebote gingen von Fotoaufnahmen (aber sicher)
über Dates (klar, ich treff jeden)
bis hin zu what about the two of us (logisch)

Ich habe alle unbeantwortet gelöscht. Was mich mehr erschrack ist die Tatsache das diese Menschen wirklich glaubten die auf dem Foto sei ich. Würd ich mein Foto ins Internet stellen? Logisch nicht!! Wer bin ich den.

Wildes Herz

A prayer for the wild at heart, kept in cages


(Tennessee Williams)

13
Okt
2006

Der blonde Mann und Frau Taylor

Vor gut drei Wochen traff ich den grossen blonden Mann. Der, welcher mir einen Job anbot und mit dem ich mich sowas von gut verstand. Und nächsten Dienstag trab ich dort wieder an. Man wolle mir ein Angebot in guter Filmmanier (man kann es nicht abschlagen) machen.

Und so geht das ganze ein wenig weiter. Und ich will immer noch keinen festen Job, jedoch möcht ich wissen wie das Angebot den aussehen wird. Und weil ich neugierig bin, geh ich dahin. ;-)

12
Okt
2006

Was vom Tage übrig beibt

Stirbt ein Mensch, werden die lieben Verwandten zu raffgierigen Hyänen die sich auf alles Stürzen was wertvoll sein könnte. Ohne Respekt, ohne ein Fünkchen Anstand nehmen sie sich das, was sie glauben stünde ihnen zu. Vergessen ist der Mensch, dessen Besitz es einmal war.

So passierte es bei meiner Grossmutter. Ihr Hab und Gut, ihr Schmuck, die Gemälde, alles rissen sie sich unter den Nagel. Meine Mutter sah ihren Geschwistern und den Schwiegertöchtern und Schwiegersöhnen zu mit Entsetzen und Abscheu. Das eine kleine Möbelstück welches eigentlich mir versprochen war, riss sich meine Tante, raffgierig und geltungssüchtig wie sie ist, unter den Nagel. Mir blieb nichts, ausser die Erinnerung. Und ich hielt an nichts fest. Ich liess sie ziehen mit ihrer Beute die sie sich eroberten und den Herzen die vergassen was Liebe ist. Wir standen da und sahen wie sie in ihre Leben zurück kehrten denen jegliches Fünkchen Anstand fehlte. Ein Leben überschattet von Unglück welches sie nicht sahen. Wurden sie glücklich mit ihrer Beute? Nein, jeder erfuhr ein kleines bisschen persönliches Unglück nach kurzer Zeit.

Diese Tage würde das Spiel wieder los gehen. Meine Grosstante, welche nach vierundvierzig Jahren ihre Wohnung auflöst um sich ins Altersheim zu begeben kann nicht all ihre Habe mitnehmen. Also verschenkt oder verkauft sie einzelne Stücke. Und auch hier kommen sie herangekrochen die Verwandten die auf ein wenig Profit hoffen.Sie stand vor mir und die Tränen rannen über ihre Wangen. Ein Leben ändert sich im Alter von 84 Jahren und der Schritt den sie nun tun muss fällt ihr so unendlich schwer. Als meine Eltern, die wilden Kerle und ich sie besuchten weinte sie. Ich nahm sie in den Arm und leise liefen mir die Tränen über die Wangen. Weil ich sie so gut verstand. Weil eine solche Veränderung immer schwer ist und man ein Stück Leben zurück lässt. Sie sah mich an und meinte, dass soviel auf dem Müll landen würde. auch diese Lampe die dort in der Ecke stünde. Ungenutzt sei sie seit Jahren.

In der Ecke stand eine Ständerlampe aus den 50er Jahren mit rotem Lampenschirm. Nichts besonderes. Eine Lampe welche keinen Wert hat. Jeder Erbe würde sie auf den Müll schmeissen. Doch nun ist sie mein. Sie ist auf den ersten Blick nichts besonderes, doch mir bedeutet sie alles. Sie mag keinen materiellen Wert haben, jedoch für mich ist sie ein kleiner Schatz. Den eines schönen Tages, vielleicht war es Frühling, kaufte diese Lampe meine Grosstante. Sie spendete Licht für viele Lesestunden oder Abende mit Freunden. Es sind nicht die Diamantringe oder schönen Gemälde. Es sind solche kleinen Schätze die wahren Wert beinhalten. Den nur gewisse Menschen erkennen was in ihnen liegt. Mehr als je ein Schuckstück wert sein würde.

Und deshalb habe ich dass, was andere für Müll halten. Eine Erinnerung an einen geliebten Menschen.

6
Okt
2006

Beam me up and away!

Mein persönliches Watergate fand heute in der Migros statt. Ich hatte, dank dem absolut grotesken und schlechten benehmen der wilden Kerle, heute die Aufmerksamkeit sämtlicher Mitmenschen auf sicher. In der Gemüseabteilung sah man mich schon so komisch an, beim Fleisch wurde dann ein starren daraus und beim Brot wars gänzlich vorbei. Sogar der Alphornbläser beim Heidi-Käse-Promotionsstand hörte auf zu spielen als die wilden Kerle schreiend durch die Gänge rannten. Gerne hätte ich mich weggebeamt, doch so zu tun als würde man diese Kinder nicht kennen ging gar nicht. Allen war klar; diese Frau ist die Mutter!!!
Ein Quergestreiftes Shirt a la Panzerknacker trug ich ja schon. Passend zur Situation. Und da ich immer, immer mit Sonnenbrille einkaufen gehe, setzte ich diese auf und die Welt war ok.

Übrigens, kleine Anmerkung am Rande, die Migros im Glatt hat heute die Regale mit Weihnachtsschmuck, Kugeln, Kerzen, Geschenkpapier etc. gefüllt. Als ich dies sah hätte ich wissen müssen, dass der heutige Einkauf ein desaströses Ereignis werden würde.

Aber hey, shit happens! Und wenigstens gibts heute mal keinen Spongebob, den die wilden Kerle haben Fernsehverbot.

Eine Landpartie

Frau Taylor fährt für einige Tage aufs Land. Das macht man so im Herbst.....
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