9
Nov
2006

Mode Frage

Ist die Kollektion von Viktor & Rolf für H&M wirklich der letzte Schrei, oder ist sie ganz einfach nur zum Schreien?

Filme der anderen Art.

Mal Lust was wirklich, wirklich urchiges zu sehn? Geht ins Kino und schaut euch das an.

8
Nov
2006

CD's und andere Wurfgeschosse

CD's und LPs gibts nicht in unserem Haushalt. Nicht weil wir keine Musik mögen, sondern, weil es ungesund ist die runden Scheiben zu besitzen. Bei uns kommt die Music vom Mac oder iPod. Die sind stabiler als CD's und, sie können von den wilden Kerlen nicht als Wurfgeschosse verwendet werden. Denn CD's und auch LP's sind hervorragende Frisbee-Ersatzteile. Fliegen toll und schimmern dabei schick. Auch Filzstifte kann man darauf toll ausprobieren. Und wer uns einladen möchte, der sollte keine Plattensammlung haben ;-)

7
Nov
2006

Seitensprung oder Zimmer frei?

Ein Seitensprung ist eine heikle Sache. Und eine sehr komplizierte dazu. Erstens, man muss es heimlich tun. Damit der Partner/die Partnerin nix merk. Zweitens, man braucht ein Händchen für Timing, muss ein perfekter Schauspieler sein und muss eine Zweitwohnung haben, damit man in Ruhe ein Stündchen Schäfern kann. Bis jetzt....

Denn wir hier, in Helvetien, haben dieses miese Verhalten zur Businessidee umfunktioniert. Mit Erfolg wohlgemerkt. Unter www.seitensprungzimmer.ch kann Mann oder Frau ein Zimmerlein buchen in welchem's dann zur Sache geht.

Nein, ich gehör nicht zur Klientel dieses Unternehmens, denn ich hätte Mühe. Erstens mit dem Lügen, den darin bin ich sowas von schlecht, zweitens mit dem Timing, darin bin ich noch schlechter und drittens, und dieser Punkt scheint mir nicht unwichtig. Würde es mich ekeln in solch einem Zimmer. Würde man es abdunkeln und einmal kräftig mit Luminol besprühen, würde man unter UV Licht lauter weisse Flecken, Tüpfchen und Spürchen sehen. Es wäre dann, ein Leuchtzimmer, übersäht mit Körperflüssigkeiten. Gut, normalerweise hat der Seitenspringer kein Fläschchen Luminol dabei und somit tummelt er sich dort wo es vor ihm hundert andere auch taten. igitt! Natürlich sind die Laken gewaschen, aber poppt der Seitenspringer nur im Bett? Tut er es evtl. auch auf dem Teppich? An der Wand? Auf dem Tisch? Wir wollen es gar nicht wissen.

Nein, ein Seitensprungzimmer wäre definitiv nix für mich. Und ja, ich habe ein Problem mit Körperflüssigkeiten. Ich mag keine Menschen die schwitzen. Ich finde es eklig und die Vorstellung wer alles vor mir in diesen Laken lag oder sich auf jenem Tischchen vergnügte würde in mir jeden Funken Lust ersticken.

Aber, was mach ich mir Gedanken. Ich habe keinen Lover und aus diesem Grund auch nicht diese Probleme ;-)

Der Kuss

Der Kuss gehört zu unserem Leben. Werden wir geboren, erhalten wir unseren ersten. Er kommt aus tiefstem Herzen und in ihm steckt all jene Liebe die wir erfahren dürfen. Es ist vielleicht der ehrlichste Kuss unseres Lebens.

Wir werden im Laufe unseres Lebens viele Küsse bekommen und wir werden viele verschenken. Seien es angedeutete Küsse, gehauchte, solche voller Leidenschaft oder jene die den Abschied behinhalten. Egal welchen Kuss wir erhalten, es ist immer ein Zeichen, dass mit uns jemand in Verbindung treten möchte.

Doch mit all diesen Ritualen und Formen hat der Kuss auch ein wenig an seiner Bedeutung verloren. Was gibt es intimeres als zu küssen? Oder geküsst zu werden? Es ist meist der Moment welcher entscheidet, ob der Küsser den Test besteht. Schlägt einem beim Küssen das Herz bis zum Halse und bleibt das Leben ein wenig stehn, wünscht man sich dieser Moment würde nie enden oder hofft man dass der Typ da seine Zunge wieder in seinen Mund nimmt? Er kann soviel entscheiden. Es kann eine Liebesgeschichte entstehen, oder die Begeisterung welche einem diesen Moment hersehnen liess, ändert blitzartig in die Tatsache, dass das hier nichts werden kann mit uns.

Neulich, als ich an der Tramhaltestelle stand und auf eines der letzten Vehikel dieser Nacht wartete, beobachtete ich einen Mann und eine Frau. Beide irgendwo in den dreissigern. Sie kamen über die Strasse in meine Richtung. Sie redeten und die Frau gestikulierte dabei während er ihr grinsend zuhörte. Sie verstanden sich gut, dennoch wirkten sie nicht wie ein Paar. Sie blieben in meiner Nähe stehen und er nahm sie kurz in den Arm und strich ihr schnell über den Rücken. Ihr war kalt. Beide warteten, wie ich, auf das Tram. Als es endlich näher kam, sah sie ihn an, lächelte und sagte ihm aufwiedersehen. Er sah sie an, nahm ihr Gesicht in seine Hände und gab ihr einen Kuss auf den Mund. Sie lächelte und stieg ins Tram. Er blieb stehen bis das Fahrzeug sich in Bewegung setzte und winkte ihr nochmal. Während ich ihnen so zusah fragte ich mich, in welchem Verhältnis die beiden zueinander standen.

6
Nov
2006

Spam

Ich finde es immer wieder schön, Spamwerbung für Viagra zu kriegen. Das ich die falsche Zielgruppe bin, ist ja nur ein kleines Detail.

5
Nov
2006

About the Boys - oder der Tag der (fast) toten Ente

Die Chancen, eine Ente mit einem Kieselstein zu treffen, ist gering. Besonders wenn es sich um die wilden Kerle handelt. Ihr Schwung ist noch nicht wirklich so stark, dass die Steine weit übers Wasser fliegen. Doch heute war der Tag des grossen Zufalls.

Der Grosse hatte genug Schwung, die Ente war zur falschen Zeit am falschen Ort und booiiing der kleine Kieselstein traf sie voll auf die zwölf. Ich starrte entsetzt auf den See, die Spaziergänger taten es mir gleich und blickten mich böse an, der Gatte starrte ins Leere und tat so als wäre er gar nicht hier und die wilden Kerle setzten ihre schönste dreckige Lache auf.

Das geschockte Entlein war nur ein wenig benommen. Zum Glück. Den Enten im Zürichsee abknallen kann sehr teuer werden. Als nächstes Opfer suchten sie sich den Schwan aus, da ich die Herren jedoch vom Wasser und den Steinen weg zog, blieb er gänzlich unversehrt.

Zurück zum Friedhof

Wie so oft im Leben, ist Wiederholung irgendwie eine Beständigkeit. Und so kommt es, dass ich ab Mitte November ein wenig bei der Agentur am Friedhof arbeiten werde. Und, richtig geraten, ich darf mich wieder mit dem Metrosexuellen rumschlagen. Ich bin sehr gespannt wie er sich in diesem halben Jahr entwickelt hat. Ich hoffe, dass er ein bisschen mehr Ahnung hat von der Arbeit, als damals, als ich von dort weg ging. We'll see....
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